Über Bokel

Every eye forms its own beauty

 

"Every eye forms its own beauty" heißt der Wahlspruch, mit dem Werner Bokelberg seit fast fünfzig Jahren durch die Welt reist und Menschen so fotografiert, dass sie auf seltsame Weise Betrachter in aller Welt anrühren.

Wie aber formt man Schönheit? Worin besteht sie? Und wie erkennt man sie? Die Antwort ist ganz einfach: Schönheit entsteht, indem man sein Auge auf ihr ruhen lässt. Immer wieder. Jahrelang. Und von allen Seiten.
Werner Bokelberg hat dies auf ganz unterschiedliche Weise getan. Als Stern-Fotograf (von 1962 - 1972) fotografierte er Picasso, Dali, Brian Jones, Andy Warhol, Romy Schneider, die 68er-Bewegung. Später, als Werbefotograf, war er an vielen grossen Kampagnen - etwa für die Deutsche Bank und die Lufthansa - beteiligt.
Nebenbei trug er als Fotosammler die Ikonen der Fotografie zu einer Kollektion zusammen, die heute als richtungweisend gilt. "Von den Ersten die Besten" schrieb die Kunstzeitschrift "Art" über Bokelbergs gesammelte Fotos, und gleiches könnte man über jene sagen, die er selbst erschaffen hat.
Irgendwie müssen all die Bilder, die Bokelberg im Laufe seines schillernden Fotojägerlebens einsammelte, zu einem Idealbild kondensiert sein; jedenfalls sagt man ihm heute einen einzigartigen Blick für einzigartige Bilder nach.

 

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